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Scala 40

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Gameplay-Screenshot von Scala 40
Kartenspiele
Veröffentlicht:
9. Mai 2026
Plattformen:
Browser, Desktop, Mobilgerät
9.3
233 Bewertungen
72
Aufrufe

Über dieses Spiel

Scala 40 ist ein fesselndes italienisches Kartenspiel, das Generationen von Spielern begeistert und seine Wurzeln tief in der europäischen Kartenspieltradition hat. Ähnlich wie Rommé fordert es strategisches Denken, aufmerksames Beobachten und ein gutes Gedächtnis. Das Ziel ist es, als erster Spieler alle Handkarten in geschickten Kombinationen abzulegen und so den Sieg zu erringen. Gespielt wird mit zwei französischen Kartendecks inklusive Jokern, was dem Spiel eine zusätzliche Ebene der Komplexität und Flexibilität verleiht. Bei GratisSpiele24 können Sie dieses klassische Vergnügen jederzeit und überall erleben, ganz ohne Download und völlig kostenlos direkt in Ihrem Browser. Tauchen Sie ein in die Welt der Sätze, Reihen und cleveren Abwürfe, und meistern Sie die Kunst von Scala 40!

Was ist Scala 40? Eine Einführung in das beliebte Kartenspiel

Scala 40, oft auch als "Scala Quaranta" bezeichnet, ist weit mehr als nur ein einfaches Kartenspiel. Es ist eine intellektuelle Herausforderung, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Kartenspieler gleichermaßen anspricht. Im Kern geht es darum, Kombinationen aus Sätzen (drei oder vier gleiche Kartenwerte, z.B. drei Könige) und Reihen (mindestens drei aufeinanderfolgende Karten derselben Farbe, z.B. Herz 7, 8, 9) zu bilden. Die besondere Regel, dass Spieler für ihr erstes Ablegen (die sogenannte "Erstmeldung") mindestens 40 Punkte erreichen müssen, verleiht Scala 40 seinen einzigartigen Namen und eine entscheidende strategische Tiefe. Diese Hürde zu überwinden, erfordert oft Geduld und eine kluge Kartenverwaltung.

Einmal abgelegt, können Spieler ihre eigenen Kombinationen erweitern oder sogar an die Kombinationen ihrer Gegner anlegen, was das Spiel extrem dynamisch macht. Joker spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie jede beliebige Karte ersetzen können, aber ihr Einsatz will gut überlegt sein. Die Mischung aus Ziehen, Abwerfen und geschicktem Anlegen macht jede Runde von Scala 40 zu einem spannenden Erlebnis, bei dem sich das Blatt jederzeit wenden kann. Wer zuerst alle Karten loswird, gewinnt die Runde, während die übrigen Spieler Minuspunkte für ihre verbleibenden Handkarten sammeln. Dieses Punktesystem sorgt für zusätzliche Spannung und taktische Überlegungen bis zum allerletzten Zug.

Wie man Scala 40 spielt: Der ultimative Anfängerleitfaden

Der Einstieg in Scala 40 mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, doch die Grundregeln sind schnell erlernt. Mit diesem Schritt-für-Schritt-Leitfaden werden Sie im Handumdrehen Ihre ersten Sätze und Reihen bilden können und den Reiz dieses klassischen Kartenspiels entdecken.

Die Grundlagen von Scala 40: Karten, Ziel und Vorbereitung

Bevor Sie mit einer Partie Scala 40 beginnen, ist es wichtig, die grundlegenden Elemente zu verstehen:

  • Das Deck: Scala 40 wird mit zwei standardmäßigen französischen Kartendecks à 52 Karten gespielt, ergänzt durch vier Joker (zwei pro Deck). Das ergibt insgesamt 108 Karten.
  • Kartenwerte: Die Zahlenkarten (2 bis 10) zählen ihren Nennwert. Buben, Damen und Könige zählen je 10 Punkte. Asse können je nach Kontext 1 oder 11 Punkte zählen (als 1 in einer Reihe wie A-2-3 oder als 11 in einer Reihe wie Q-K-A). Joker zählen 25 Punkte, wenn sie am Ende des Spiels in der Hand gehalten werden.
  • Spieleranzahl: Ideal sind 2 bis 4 Spieler, obwohl auch Varianten für mehr Spieler existieren.
  • Ziel des Spiels: Der Hauptzweck jeder Runde ist es, als erster Spieler alle Handkarten in gültigen Kombinationen abzulegen und so aus dem Spiel auszusteigen. Wer am Ende einer Partie die wenigsten Minuspunkte gesammelt hat, gewinnt das gesamte Spiel.

Vorbereitung einer Runde:

  1. Alle 108 Karten werden gemischt.
  2. Jeder Spieler erhält 13 Karten.
  3. Die restlichen Karten bilden den verdeckten Nachziehstapel.
  4. Die oberste Karte des Nachziehstapels wird aufgedeckt und neben den Stapel gelegt. Sie bildet den Beginn des Ablagestapels.

Erste Schritte bei Scala 40: Der Spielzug und das erste Ablegen

Eine Runde Scala 40 verläuft im Uhrzeigersinn und besteht aus wiederkehrenden Zügen:

  1. Karte ziehen: Zu Beginn seines Zuges muss jeder Spieler entweder die oberste verdeckte Karte vom Nachziehstapel oder die oberste offene Karte vom Ablagestapel nehmen. Das Ziehen der obersten Karte vom Ablagestapel ist nur erlaubt, wenn der Spieler diese Karte sofort in einer Kombination verwenden kann und dies auch tut.
  2. Kombinationen bilden (optional): Nachdem eine Karte gezogen wurde, kann der Spieler versuchen, Kombinationen zu bilden und diese auf den Tisch zu legen. Es gibt zwei Arten von gültigen Kombinationen:
    • Sätze: Drei oder vier Karten desselben Wertes, aber unterschiedlicher Farben (z.B. Herz 7, Pik 7, Kreuz 7).
    • Reihen (Scalas): Drei oder mehr aufeinanderfolgende Karten derselben Farbe (z.B. Karo 8, Karo 9, Karo 10).
  3. Das erste Ablegen (Erstmeldung): Dies ist eine der zentralen Regeln von Scala 40. Bevor ein Spieler an bestehende Kombinationen anlegen oder Karten ablegen kann, muss er zuerst eine oder mehrere eigene Kombinationen mit einem Gesamtwert von mindestens 40 Punkten auf den Tisch legen. Joker zählen hierbei den Wert der Karte, die sie ersetzen. Ist die Erstmeldung einmal erfolgt, ist der Spieler "offen" und kann in späteren Zügen flexibler agieren.
  4. Karten anlegen (nach der Erstmeldung): Sobald ein Spieler seine Erstmeldung gemacht hat, darf er in seinen folgenden Zügen weitere eigene Kombinationen auslegen oder einzelne Karten an bestehende Kombinationen auf dem Tisch anlegen. Dies kann sowohl an die eigenen als auch an die Kombinationen der Gegner erfolgen.
  5. Karte abwerfen: Am Ende seines Zuges muss der Spieler eine Karte von seiner Hand auf den Ablagestapel legen. Die einzige Ausnahme ist, wenn der Spieler alle Karten abgelegt hat und somit die Runde beendet.

Die Rolle des Jokers:

Joker sind die flexibelsten Karten in Scala 40. Sie können jede beliebige Karte in einem Satz oder einer Reihe ersetzen. Allerdings gibt es auch hier strategische Überlegungen: Ein Joker, der in einer Kombination abgelegt wurde, kann unter bestimmten Umständen von einem anderen Spieler durch die tatsächlich fehlende Karte ersetzt und dann für eigene Zwecke neu eingesetzt werden. Dies erfordert jedoch, dass der Spieler, der den Joker tauscht, bereits seine Erstmeldung gemacht hat und die Joker-Kombination nicht die einzige Kombination des Gegners auf dem Tisch ist.

Rundenende und Punktewertung bei Scala 40

Eine Runde Scala 40 endet, sobald ein Spieler alle seine Handkarten erfolgreich in Kombinationen abgelegt und seine letzte Karte auf den Ablagestapel gelegt oder direkt in eine Kombination integriert hat. Dieser Spieler ist der Gewinner der Runde. Alle anderen Spieler erhalten Minuspunkte für die Karten, die sie noch auf der Hand halten:

  • Zahlenkarten (2-10): Nennwert
  • Buben, Damen, Könige: je 10 Punkte
  • Asse: 11 Punkte
  • Joker: 25 Punkte

Das Spiel endet, wenn ein Spieler eine vorher festgelegte Gesamtpunktzahl (z.B. 100 oder 200 Punkte) überschreitet. Der Spieler mit der niedrigsten Gesamtpunktzahl am Ende aller Runden gewinnt das gesamte Scala 40-Spiel. Diese Wertung sorgt dafür, dass nicht nur das Gewinnen von Runden wichtig ist, sondern auch das Minimieren von Minuspunkten, selbst wenn man eine Runde nicht gewinnt.

Steuerung und Benutzerfreundlichkeit bei Online Scala 40

Die digitale Version von Scala 40 auf GratisSpiele24 ist auf maximale Benutzerfreundlichkeit ausgelegt, sodass Sie sich voll und ganz auf die Strategie konzentrieren können. Die Steuerung ist intuitiv und für alle Gerätetypen optimiert.

  • Maussteuerung (Desktop/Laptop):
    • Karten auswählen: Ein einfacher Klick auf eine Karte wählt diese aus. Mehrere Karten können durch Klicken bei gedrückter Strg-Taste (oder ähnlichem) ausgewählt werden, um Kombinationen zu bilden.
    • Karten ziehen: Klicken Sie auf den Nachziehstapel, um eine verdeckte Karte zu ziehen, oder auf die oberste Karte des Ablagestapels, um diese aufzunehmen.
    • Karten ablegen/auslegen: Wählen Sie die gewünschten Karten aus und ziehen Sie sie per Drag & Drop auf den Ablagebereich für Kombinationen oder auf den Ablagestapel. Alternativ kann oft auch ein Klick auf eine Schaltfläche wie "Ablegen" oder "Auslegen" die Aktion bestätigen.
    • Anlegen an Kombinationen: Wählen Sie eine Karte aus Ihrer Hand und ziehen Sie sie auf die gewünschte Kombination auf dem Tisch. Das System prüft automatisch die Gültigkeit.
    • Joker-Einsatz: Wenn Sie einen Joker ablegen, können Sie oft auswählen, welche Karte er darstellen soll.
    • Spielzug beenden: Nach dem Abwerfen der letzten Karte wird Ihr Zug automatisch beendet.
  • Touchscreen-Steuerung (Mobilgeräte/Tablets):
    • Karten auswählen: Tippen Sie auf die gewünschte Karte. Bei mehreren Karten tippen Sie nacheinander.
    • Karten ziehen: Tippen Sie auf den Nachziehstapel oder die oberste Karte des Ablagestapels.
    • Karten ablegen/auslegen: Tippen Sie die ausgewählten Karten an und ziehen Sie sie per Fingergeste auf den entsprechenden Bereich auf dem Bildschirm. Alternativ können Sie auch eine Bestätigungstaste nutzen.
    • Anlegen an Kombinationen: Tippen Sie eine Karte an und ziehen Sie sie auf die Zielkombination.
    • Joker-Funktion: Ähnlich wie bei der Maussteuerung wird ein Menü zur Kartenauswahl angezeigt.
  • Zusätzliche Funktionen:
    • Rückgängig-Funktion: Oft gibt es eine Option, den letzten Zug rückgängig zu machen, solange er noch nicht bestätigt wurde.
    • Hinweise: Einige Spiele bieten optionale Hinweise, die gültige Züge anzeigen.
    • Full-Screen-Modus: Für ein noch intensiveres Spielerlebnis können Sie Scala 40 im Vollbildmodus spielen.

Die intuitive Gestaltung gewährleistet, dass Sie sich schnell zurechtfinden und das Spielvergnügen von Scala 40 ohne technische Hürden genießen können. Ob am Schreibtisch oder unterwegs, die Steuerung ist stets auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Die Faszination von Scala 40: Besondere Merkmale und Spielspaß

Was macht Scala 40 so einzigartig und warum hat es sich über Jahrzehnte als eines der beliebtesten Kartenspiele gehalten? Es sind die feinen Nuancen und die Mischung aus bekannten Elementen und originellen Regeln, die es von anderen Rummyspielen abheben.

Einzigartige Aspekte, die Scala 40 auszeichnen

  • Die 40-Punkte-Hürde: Dies ist das definierende Merkmal von Scala 40. Die Notwendigkeit, für die Erstmeldung genau 40 Punkte zu erreichen (oder mehr), zwingt die Spieler zu einer sorgfältigen Planung ihrer Hand. Es ist nicht genug, einfach Kombinationen zu haben; sie müssen auch den Wert erreichen. Dies schafft eine spannende Dynamik, da Spieler oft Karten halten, die sie sonst ablegen würden, nur um diese Hürde zu meistern.
  • Die Bedeutung des Jokers: Während Joker in vielen Kartenspielen vorkommen, ist ihre Rolle bei Scala 40 besonders kritisch. Sie bieten enorme Flexibilität beim Bilden von Kombinationen, aber ihr hoher Punktwert am Ende einer Runde (25 Minuspunkte) macht sie zu einem zweischneidigen Schwert. Die geschickte Verwendung und das Tauschen von Jokern sind fortgeschrittene Techniken, die den Spielverlauf maßgeblich beeinflussen können.
  • Interaktion durch Anlegen: Die Möglichkeit, an die Kombinationen aller Spieler anzulegen, nicht nur an die eigenen, sorgt für eine hohe Interaktivität. Dies bedeutet, dass die Auslage auf dem Tisch ständig im Wandel ist und jeder Zug eines Gegners neue Möglichkeiten oder Blockaden schaffen kann. Man muss nicht nur die eigene Hand im Blick haben, sondern auch die potenziellen Züge der anderen.
  • Die Spannung bis zum Schluss: Oft sind die Runden eng und die Entscheidung fällt erst in den letzten Zügen. Ein Spieler, der lange Zeit keine Kombinationen auslegen konnte, kann mit einem glücklichen Zug oder einer cleveren Strategie plötzlich alles ablegen und die Runde gewinnen. Diese Unvorhersehbarkeit hält die Spannung hoch.
  • Browserbasiertes Vergnügen: Die moderne HTML5-Implementierung auf GratisSpiele24 bedeutet, dass Sie Scala 40 jederzeit und überall spielen können. Kein Download, keine Installation – einfach den Browser öffnen und loslegen. Dies macht das Spiel extrem zugänglich und perfekt für eine schnelle Partie zwischendurch oder ausgedehnte Spielsessions.

Warum Spieler Scala 40 lieben: Der emotionale Haken

Über die reinen Regeln hinaus gibt es tiefere Gründe, warum Scala 40 so viele Fans hat:

  • Intellektuelle Herausforderung: Scala 40 befriedigt den Wunsch nach mentaler Stimulation. Es erfordert strategisches Denken, Wahrscheinlichkeitsberechnungen und die Fähigkeit, sich an veränderte Spielsituationen anzupassen. Jede Entscheidung zählt und belohnt kluge Köpfe.
  • Mix aus Glück und Können: Obwohl Kartenziehen ein Glücksfaktor ist, überwiegt bei Scala 40 eindeutig das Können. Ein erfahrener Spieler kann auch mit einer schlechteren Starthand noch eine gute Leistung erzielen, indem er klug abwirft und die Aktionen der Gegner antizipiert.
  • Die Befriedigung des "Ablagens": Das Gefühl, endlich die 40-Punkte-Hürde zu überwinden und die Karten auf den Tisch zu legen, ist unglaublich befriedigend. Es ist ein Meilenstein, der oft mit Erleichterung und einem Gefühl des Erfolgs verbunden ist.
  • Sozialer Aspekt: Traditionell ist Scala 40 ein geselliges Spiel, das Freunde und Familie zusammenbringt. Auch in der Online-Variante kann man gegen Freunde oder andere Spieler antreten und so den sozialen Wettbewerb genießen.
  • Nostalgie und Tradition: Für viele Spieler ist Scala 40 ein Stück Kindheit oder Familienurlaub. Es weckt Erinnerungen und verbindet Generationen, was seinen Reiz noch verstärkt.

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass Scala 40 ein zeitloser Klassiker ist, der immer wieder aufs Neue begeistert und herausfordert. Es ist ein Spiel, das man nicht nur spielt, sondern lebt und fühlt.

Strategien für Scala 40: Vom Anfänger zum Profi

Um bei Scala 40 erfolgreich zu sein, bedarf es mehr als nur Glück. Eine durchdachte Strategie ist entscheidend. Hier sind Tipps, die Ihnen helfen, Ihr Spiel zu verbessern, unterteilt für Anfänger und Fortgeschrittene.

Erste Schritte zum Erfolg: Strategien für Anfänger

Als Neuling bei Scala 40 sollten Sie sich zunächst auf die Grundlagen konzentrieren und versuchen, ein Gefühl für den Spielfluss zu bekommen:

  1. Konzentrieren Sie sich auf die Erstmeldung: Ihr primäres Ziel ist es, so schnell wie möglich die 40-Punkte-Hürde zu erreichen. Halten Sie Karten, die potenzielle Sätze oder Reihen bilden können, und achten Sie auf hohe Karten (Zehner, Bildkarten, Asse), die viele Punkte für die Erstmeldung liefern.
  2. Sammeln Sie Paare und Karten in Sequenz: Wenn Sie beispielsweise zwei Damen haben, halten Sie Ausschau nach der dritten. Wenn Sie eine Herz 7 und Herz 8 haben, warten Sie auf die Herz 6 oder Herz 9. Das Bilden von Kernen für Kombinationen ist entscheidend.
  3. Joker nicht zu früh einsetzen: Joker sind extrem wertvoll. Verwenden Sie sie am Anfang nur, wenn Sie ohne sie keine 40 Punkte erreichen können oder wenn sie Ihnen den sofortigen Ausstieg ermöglichen. Ein Joker auf der Hand zählt 25 Minuspunkte, was schmerzhaft sein kann.
  4. Hohe Karten abwerfen, wenn Sie nicht ablegen können: Wenn Sie keine Aussicht auf eine baldige Erstmeldung haben und viele hohe Karten (Könige, Damen, Buben, Asse) auf der Hand halten, sollten Sie überlegen, diese abzuwerfen. Das minimiert die Minuspunkte am Rundenende, falls ein anderer Spieler die Runde beendet.
  5. Beobachten Sie den Ablagestapel: Welche Karten wurden abgeworfen? Dies kann Ihnen Hinweise darauf geben, welche Karten Ihre Gegner nicht benötigen oder welche Karten Sie selbst nicht mehr erwarten können. Es ist eine Form des passiven "Lesens" des Spiels.

Übung macht den Meister. Scheuen Sie sich nicht, verschiedene Ansätze auszuprobieren und aus Fehlern zu lernen. Jede Runde Scala 40 bietet neue Erkenntnisse.

Fortgeschrittene Taktiken für Scala 40-Profis

Sobald Sie die Grundlagen beherrschen, können Sie Ihr Spiel mit raffinierten Taktiken auf die nächste Stufe heben:

  1. Den Gegner lesen und blockieren: Achten Sie genau darauf, welche Karten Ihre Gegner vom Ablagestapel nehmen oder welche Karten sie abwerfen. Das gibt Ihnen Aufschluss über ihre potenziellen Kombinationen. Werfen Sie keine Karten ab, die einem Gegner offensichtlich helfen könnten. Manchmal ist es besser, eine Karte mit hohem Wert zu halten, als einem Gegner den Sieg zu ermöglichen.
  2. Joker-Management: Die fortgeschrittene Joker-Strategie umfasst das bewusste Tauschen von Jokern. Wenn ein Gegner einen Joker in einer Kombination ausgelegt hat und Sie die fehlende Karte besitzen, können Sie den Joker ersetzen und ihn für Ihre eigenen Zwecke nutzen. Dies ist ein mächtiges Werkzeug, um das Blatt zu wenden und den Gegner zu schwächen.
  3. "Deadwood" minimieren und kontrollieren: "Deadwood" sind Karten auf Ihrer Hand, die keine Kombinationen bilden und wahrscheinlich auch nicht mehr bilden werden. Ziel ist es, diese Karten so schnell wie möglich loszuwerden, ohne den Gegnern zu helfen. Manchmal ist es sinnvoll, Karten zu halten, die zwar keine Kombination bilden, aber auch niemandem nützen, um wertvollere Karten zu schützen.
  4. Risikobereitschaft abwägen: Wann lohnt es sich, auf eine bestimmte Karte zu warten, um eine große Kombination zu bilden, und wann sollte man lieber kleinere Kombinationen auslegen, um die Hand zu leeren? Diese Abwägung erfordert Erfahrung. Manchmal ist ein schneller Ausstieg mit weniger Punkten besser, als auf die perfekte Hand zu warten und am Ende viele Minuspunkte zu kassieren.
  5. Das Spieltempo kontrollieren: Wenn Sie eine gute Hand haben und kurz vor dem Ausstieg stehen, versuchen Sie, das Spieltempo hochzuhalten. Wenn Sie viele Minuspunkte auf der Hand haben und der Gegner kurz vor dem Sieg steht, versuchen Sie, das Spiel zu verlangsamen, indem Sie vielleicht eine nutzlose Karte vom Ablagestapel nehmen, um zu verhindern, dass der Gegner sie bekommt.
  6. Flexible Erstmeldung: Erfahrene Spieler versuchen oft, ihre Erstmeldung mit mehr als genau 40 Punkten zu machen, um flexibler zu sein. Je mehr Karten Sie auf einmal ablegen können, desto weniger Karten haben Sie auf der Hand, was das Risiko von Minuspunkten reduziert und Ihnen mehr Optionen für spätere Züge gibt.

Die Beherrschung dieser fortgeschrittenen Taktiken erfordert Übung und ein tiefes Verständnis für die Dynamik von Scala 40. Spielen Sie regelmäßig und analysieren Sie Ihre Entscheidungen, um ein wahrer Scala 40-Meister zu werden.

Scala 40 im Vergleich zu ähnlichen Kartenspielen

Scala 40 gehört zur großen Familie der Rommé-Spiele, die sich durch das Bilden von Kombinationen aus Sätzen und Reihen auszeichnen. Doch innerhalb dieser Familie hat Scala 40 seine ganz eigenen Besonderheiten, die es von seinen Verwandten abheben.

Unterschiede zu Scala 40: Rommé, Canasta und Gin Rommé

  • Rommé (Standard Rommé):
    • Ähnlichkeiten: Das Grundprinzip des Ziehens, Abwerfens und Bildens von Sätzen (Drillinge, Vierlinge) und Reihen (mindestens drei aufeinanderfolgende Karten derselben Farbe) ist identisch. Auch hier ist das Ziel, die Handkarten abzulegen.
    • Unterschiede zu Scala 40: Der größte Unterschied ist die fehlende 40-Punkte-Regel für die Erstmeldung. Bei Standard Rommé kann man oft schon mit kleineren Kombinationen ablegen. Auch die Punktwerte der Karten und die Rolle der Joker können variieren. Bei vielen Rommé-Varianten ist das Anlegen an fremde Kombinationen nicht immer oder nur eingeschränkt erlaubt.
  • Canasta:
    • Ähnlichkeiten: Canasta verwendet ebenfalls zwei Kartendecks und Joker. Auch hier werden Kombinationen gebildet und an bestehende angelegt.
    • Unterschiede zu Scala 40: Canasta ist deutlich komplexer. Es gibt spezifische Regeln für "Canastas" (mindestens sieben Karten einer Art), das Ziehen mehrerer Karten vom Ablagestapel unter bestimmten Bedingungen und die Bedeutung von roten und schwarzen Dreiern. Die Punktewertung und das Spielziel sind ebenfalls anders. Canasta ist kooperativer, da es meist in Zweierteams gespielt wird, während Scala 40 ein reines Einzelspiel ist.
  • Gin Rommé:
    • Ähnlichkeiten: Auch Gin Rommé ist ein Rommé-Spiel, bei dem Kombinationen gebildet werden. Es wird oft mit nur einem Deck und zwei Spielern gespielt.
    • Unterschiede zu Scala 40: Das Hauptziel bei Gin Rommé ist es, eine Hand zu bilden, bei der die Summe der nicht kombinierten Karten (Deadwood) möglichst gering ist. Spieler können "klopfen" (die Runde beenden), wenn ihr Deadwood einen bestimmten Wert unterschreitet. Es gibt keine Erstmeldung und das Anlegen an fremde Kombinationen ist oft nicht vorgesehen. Der Fokus liegt stärker auf der schnellen Optimierung der eigenen Hand.

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